Da nach ausführlichen Infos für mich nur eine Außenhaltung in Frage kam, dauerte es noch 2 Jahre, bis wir einen geeigneten Garten und die erste Voliere hatten. Dann zogen endlich Fibsy (Siam-Fähe) und Freddy (Harlekin-Rüde) ein – und statt überglücklich, war ich total entsetzt. Die kleinen Teufel bissen mich blutig und waren gar nicht nett zu mir. Nach den Anfangsschwierigkeiten entwickelten sich mit viel Geduld und Liebe die Beiden zu handzahmen Fretts.
Im darauffolgenden Sommer hatte Fibsy Welpen. Von da an war ich vollkommen überzeugt –
FRETTCHEN: MEIN LEBEN UND MEINE LIEBE!
Auf der Suche nach interessanten Tieren zum Aufbau einer Zuchtgruppe lasen wir eine Annonce: „Angora-Frettchen aus Dänemark“
Neugierig und verrückt wie wir waren, ließen wir uns ungesehen eine Kiste, buntgemischt, Kurz- und Langhaartiere einfliegen. Was wir bekamen hat alle Erwartungen übertroffen! Nur klasse Tiere; groß, schön – und sehr wild.
Aus dieser Aktion stammte auch unser berühmter „Raschi“, der Stammvater vieler schöner Jungtiere in Deutschland und Österreich.
Für einige Jahre züchtete ich mit diesen Tieren, hatte schöne Welpen, lernte nette Leute kennen, bis ich eines Tages den Sinn und Zweck meiner Aktivität in Frage stellte und mich zurückzog, um mich nur noch um meine Senioren zu kümmern.
Aber Sommer 2006 kam sie zurück – die Lust und Begeisterung für das geordnete Chaos: Welpen, Putzen bis geht nicht mehr, genauso ausgeflippte Frettchen-Freaks kennenlernen – kurzum, ich war viel unterwegs und habe mir einige Jungtiere aus Deutschland, Österreich und Tschechien geholt. Diese Frettchen haben sich sehr gut entwickelt und ich freue mich schon auf einen vielversprechenden Nachwuchs.